Vor dem Relaunch
Prüfen Sie wichtige Seiten, bevor neue Inhalte oder Designs live gehen.
Eine barrierefreie Website entsteht nicht durch Vermutung, sondern durch klare Prüfung. BarriereFinder hilft, technische Barrieren nach WCAG 2.2 zu erkennen, Ergebnisse verständlich einzuordnen und Verbesserungen nachvollziehbar zu dokumentieren.
Gute Prüfungen betrachten nicht nur einzelne Fehler, sondern die tatsächliche Nutzbarkeit für Menschen mit unterschiedlichen Anforderungen.
Eine Website kann modern aussehen und trotzdem schwer bedienbar sein. Deshalb braucht es eine strukturierte Prüfung, die technische Standards und echte Nutzung zusammenführt.
Prüfen Sie wichtige Seiten, bevor neue Inhalte oder Designs live gehen.
Regelmäßige Tests helfen, neue Barrieren früh zu erkennen und dauerhaft zu vermeiden.
Berichte und Konformitätsmeldungen machen sichtbar, dass Barrierefreiheit geprüft wurde.
Der wichtigste Schritt ist nicht nur das Finden von Fehlern. Entscheidend ist, dass Teams die Ergebnisse verstehen, priorisieren und sauber nachverfolgen können.
Starten Sie mit einer einzelnen Seite oder einer wichtigen Unterseite, etwa Startseite, Checkout, Kontaktformular oder Angebotsseite.
Technische Hinweise werden nach WCAG-Kriterien gruppiert, damit Teams schneller verstehen, welche Stellen wirklich relevant sind.
Priorisieren Sie kritische Barrieren und dokumentieren Sie, welche Verbesserungen bereits umgesetzt wurden.
Eine einzelne Prüfung zeigt den aktuellen Stand. Erst die Dokumentation macht nachvollziehbar, welche Seiten geprüft wurden, welche Barrieren bestehen und welche Verbesserungen bereits umgesetzt sind.
Fachliche Bewertung bleibt wichtig.
Viele Barrieren lassen sich technisch erkennen, etwa fehlende Formularbeschriftungen oder Kontrastprobleme. Andere Fragen brauchen Kontext: Ist ein Link verständlich? Ist die Reihenfolge logisch? Ist eine Fehlermeldung hilfreich? Deshalb verbindet BarriereFinder automatische Prüfung mit strukturierter Dokumentation.
Die wichtigsten Punkte, wenn Sie eine Website nicht nur oberflächlich testen, sondern Barrierefreiheit belastbar verbessern möchten.
Eine Website prüfen Sie auf Barrierefreiheit in zwei Schritten: Zuerst ein automatisierter Test nach den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.2, Stufen A und AA), der technische Fehler wie fehlende Alternativtexte, zu geringe Kontraste, unbeschriftete Formularfelder und fehlerhafte Überschriftenstruktur findet. Danach eine manuelle Prüfung der wichtigsten Prozesse wie Checkout, Login und Kontaktformular mit Tastatur und Screenreader. Mit BarriereFinder dauert der automatisierte Teil etwa drei Minuten und erfordert nur die URL.
Nein, ein automatischer Test findet nur die technisch messbaren Barrieren und deckt damit nur einen Teil der WCAG-Kriterien vollständig ab. Ob ein Alternativtext inhaltlich sinnvoll ist, ob die Tab-Reihenfolge logisch ist oder ob eine Fehlermeldung verständlich formuliert ist, kann nur ein Mensch beurteilen. Der automatische Test ist der schnelle Startpunkt und die laufende Qualitätssicherung; die manuelle Prüfung der Kernprozesse ergänzt ihn.
Für Websites sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) des W3C der maßgebliche Standard. Das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG, Österreich) und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG, Deutschland) verweisen über die europäische Norm EN 301 549 auf die WCAG 2.1 auf Stufe AA. BarriereFinder prüft nach der neueren WCAG 2.2, die alle Kriterien der WCAG 2.1 AA enthält und um neun weitere ergänzt.
Die Tastaturbedienung prüfen Sie, indem Sie die Maus beiseitelegen und mit der Tab-Taste durch die Seite navigieren: Jedes Link-, Button- und Formularelement muss erreichbar sein, der Fokus muss sichtbar sein (WCAG 2.4.7), die Reihenfolge muss der visuellen Logik folgen (WCAG 2.4.3), und Sie dürfen nirgends hängen bleiben (WCAG 2.1.2). Mit Enter und Leertaste lösen Sie Aktionen aus, mit Escape schließen Sie Dialoge. Menüs, Slider und Modal-Fenster sind die häufigsten Problemstellen.
Die Screenreader-Kompatibilität prüfen Sie am einfachsten mit einem kostenlosen Screenreader: NVDA unter Windows oder VoiceOver, das in macOS und iOS eingebaut ist. Navigieren Sie damit durch Überschriften (H-Taste bei NVDA), Links und Formulare und achten Sie darauf, ob jedes Element einen verständlichen Namen hat, ob Bilder sinnvoll beschrieben werden und ob Statusmeldungen wie „In den Warenkorb gelegt“ vorgelesen werden. Automatische Tests erkennen fehlende Namen und Rollen bereits vorab.
Eine automatisierte Barrierefreiheitsprüfung einer einzelnen Seite ist bei BarriereFinder kostenlos und ohne Anmeldung möglich; die Tarife für regelmäßige Prüfungen mehrerer Seiten mit Berichten und Konformitätsmeldung beginnen im zweistelligen Euro-Bereich pro Monat. Ein manuelles Audit durch eine Agentur kostet je nach Umfang der Website typischerweise zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Der wirtschaftlich sinnvolle Weg ist, automatisiert vorzuprüfen, die gefundenen Fehler zu beheben und das manuelle Audit auf die Kernprozesse zu beschränken.
Die häufigsten automatisch erkennbaren Fehler sind zu geringe Farbkontraste (WCAG 1.4.3), fehlende Alternativtexte für Bilder (WCAG 1.1.1), Formularfelder ohne Beschriftung (WCAG 1.3.1 und 4.1.2), Links ohne aussagekräftigen Text (WCAG 2.4.4), fehlende Sprachangabe im HTML (WCAG 3.1.1) und übersprungene Überschriftenebenen. Nach der BarriereFinder-Studie 2026 aus über 1.000 Prüfungen haben fast 8 von 10 Websites Kontrastprobleme.
Nach der Prüfung werden die gefundenen Barrieren priorisiert, behoben und dokumentiert. Zuerst kommt, was den Kauf- oder Buchungsprozess blockiert, dann Verstöße gegen Level-A-Kriterien, dann Level AA. BarriereFinder liefert zu jedem Befund die betroffene Code-Stelle und einen korrigierten HTML-Vorschlag. Die Ergebnisse werden als Bericht und als Konformitätsmeldung festgehalten, aus der die gesetzlich geforderte Barrierefreiheitserklärung generiert wird.
Eine Website sollte nach jeder größeren Änderung und mindestens vierteljährlich auf Barrierefreiheit geprüft werden. Jedes Release, jeder neue Inhalt und jedes neue Plugin kann Barrieren einführen, etwa ein neues Bild ohne Alternativtext oder ein Banner mit zu geringem Kontrast. Regelmäßige automatisierte Prüfungen halten den Stand aktuell und liefern die Dokumentation, die im Fall einer Beschwerde oder behördlichen Prüfung nach BaFG und BFSG verlangt wird.
Starten Sie mit einer WCAG-Prüfung, verstehen Sie die Ergebnisse und dokumentieren Sie Verbesserungen mit BarriereFinder.