So testen Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit – Tools und Methoden im Überblick
Digitale Barrierefreiheit lässt sich testen – manuell und mit Tools. Erfahre, welche Methoden es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie du startest.

Digitale Barrierefreiheit ist ab 28. Juni 2025 für viele Unternehmen in Österreich verpflichtend (BaFG). Doch wie erkennst du, ob deine Website tatsächlich barrierefrei ist?
Es gibt unterschiedliche Ansätze – von manuellen Tests bis hin zu automatisierten Tools. In diesem Artikel stellen wir dir die wichtigsten Methoden vor und zeigen, wie du am besten startest.
1. Manuelle Tests mit Assistenztechnologien
Eine unverzichtbare Methode: selbst erleben, wie Nutzer:innen deine Website wahrnehmen.
- Screenreader-Tests (NVDA, VoiceOver, JAWS): Navigation, Lesereihenfolge und Alternativtexte prüfen.
- Tastaturtests: Alle Funktionen ohne Maus bedienbar? Tab-Reihenfolge sinnvoll? Fokus sichtbar?
- Zoom & Kontrastprüfung: Bei 200 % Zoom und verschiedenen Kontrast-Checks muss die Seite weiterhin nutzbar sein.
👉 Vorteil: Du bekommst ein realistisches Bild der Nutzererfahrung. 👉 Nachteil: Aufwändig und nicht vollständig automatisierbar.
2. Automatisierte Prüf-Tools
Es gibt zahlreiche Tools, die Websites automatisch scannen. Sie erkennen z. B.:
- Fehlende Alt-Texte
- Farbkontraste
- Falsche Überschriftenstruktur
- Fehler im HTML-Code
Beispiele:
- Lighthouse (Google Chrome) – Basistests inkl. Accessibility-Score
- axe DevTools – Browser-Erweiterung für Entwickler:innen
- WAVE – einfache Online-Analyse einzelner Seiten
👉 Vorteil: Schnell & unkompliziert. 👉 Nachteil: Deckt nur einen Teil (ca. 30–40 %) der WCAG-Kriterien ab.
3. Expertenaudits
Bei komplexen Websites oder Apps lohnt sich ein Expertenaudit durch Accessibility-Spezialist:innen. Dabei werden:
- WCAG-Kriterien detailliert geprüft
- Nutzer:innen-Tests mit Menschen mit Behinderungen durchgeführt
- Handlungsempfehlungen dokumentiert
👉 Vorteil: Höchste Genauigkeit. 👉 Nachteil: Zeit- und kostenintensiv.
4. Hybrider Ansatz: Automatisiert + manuell
Die beste Lösung ist eine Kombination:
- Automatisierte Tools finden die „Low-Hanging Fruits“ (fehlende Alt-Texte, Farbkontraste).
- Manuelle Tests prüfen komplexe Inhalte wie PDFs, Videos oder Interaktionen.
- Regelmäßige Audits sorgen für nachhaltige Qualitätssicherung.
5. Mit BarriereFinder starten
Mit BarriereFinder kombinierst du die Vorteile:
- Automatische Analyse von bis zu 40 % der WCAG-Kriterien
- Klare Fehlerhinweise & Handlungsempfehlungen
- Markierung von Inhalten, die manuell geprüft werden müssen
- Ideal für erste Tests – ohne technisches Vorwissen
👉 So erkennst du sofort, wo die größten Barrieren liegen – und kannst gezielt verbessern.
Fazit: Regelmäßig testen, Schritt für Schritt verbessern
Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Mit der richtigen Kombination aus Tools, manuellen Tests und Audits stellst du sicher, dass deine Website auch nach 2025 rechtssicher und nutzerfreundlich bleibt.
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