Checkliste: So machen Sie Ihre Website barrierefrei (WCAG & BaFG 2025)
Ab 2025 gilt das Barrierefreiheitsgesetz in Österreich. Mit dieser Checkliste machen Sie Ihre Website barrierefrei – inkl. SEO-Tipps & praktischen Tools.

Checkliste: So machen Sie Ihre Website barrierefrei
Digitale Barrierefreiheit wird ab 28. Juni 2025 mit dem Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für viele Unternehmen in Österreich verpflichtend. Doch Barrierefreiheit ist nicht nur Pflicht, sondern auch ein echter Wettbewerbsvorteil: Sie erreichen mehr Kund:innen, verbessern Ihre SEO-Rankings und stärken Ihr Unternehmensimage.
Mit dieser praktischen Checkliste erfahren Sie, welche Schritte wichtig sind, um Ihre Website barrierefrei zu machen – und wie Sie mit Tools wie BarriereFinder den Aufwand deutlich reduzieren können.
👉 Tipp: Lesen Sie auch unseren Beitrag „Was bedeutet das Barrierefreiheitsgesetz?“.
1. Alternativtexte für Bilder & Grafiken
- Beschreiben Sie alle Bilder, Icons und Grafiken mit Alt-Texten, damit Screenreader sie vorlesen können.
- Verzichten Sie auf „Bild123.jpg“ – stattdessen kurze, beschreibende Texte wie: „Frau mit Laptop in barrierefreiem Webshop“.
2. Ausreichende Farbkontraste
- Verwenden Sie Kontraste nach WCAG 2.1/2.2 (mindestens 4,5:1 für Fließtext).
- Prüfen Sie Buttons, Texte und Hintergründe.
- Tipp: Testen Sie Ihre Farbpalette mit kostenlosen Kontrast-Checkern oder direkt mit BarriereFinder.
3. Tastaturbedienbarkeit
- Alle Funktionen müssen ohne Maus erreichbar sein.
- Navigation mit der Tab-Taste prüfen (Formulare, Menüs, Buttons).
- Fokus-Indikatoren (z. B. Rahmen um aktive Felder) sichtbar lassen.
4. Klare Struktur & Überschriften
- Verwenden Sie eine logische H1–H6-Struktur.
- Vermeiden Sie „falsche“ Überschriften, die nur optisch größer aussehen.
- Strukturierte Inhalte helfen sowohl Screenreadern als auch Google (SEO-Vorteil).
5. Barrierefreie Formulare
- Labels für alle Eingabefelder hinzufügen.
- Fehlermeldungen klar und verständlich formulieren.
- Beispiel: Statt „Fehler 404“ → „Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse im richtigen Format ein“.
6. Verständliche Sprache
- Komplexe Fachbegriffe vermeiden oder erklären.
- Kurze Sätze und Absätze verwenden.
- Inhalte in einfacher Sprache sind für alle Nutzergruppen leichter zugänglich.
7. Videos & Multimedia-Inhalte
- Untertitel für Videos bereitstellen.
- Audiodeskriptionen für wichtige visuelle Inhalte.
- Steuerungselemente (Play, Pause) müssen per Tastatur bedienbar sein.
8. Mobile Usability & Responsive Design
- Inhalte müssen auf Smartphones genauso zugänglich sein wie am Desktop.
- Keine „Pinch-to-Zoom“-Pflicht für Texte oder Buttons.
- Google bewertet mobile Barrierefreiheit positiv für SEO.
9. PDFs und Dokumente barrierefrei gestalten
- Dokumente mit Tags, Lesezeichen und Alternativtexten ausstatten.
- Auch hochgeladene Materialien (z. B. Preislisten, Produktkataloge) müssen zugänglich sein.
- Tipp: Lesen Sie unseren Artikel „Barrierefreie PDFs erstellen“.
10. Testen & laufend verbessern
- Nutzen Sie automatisierte Tools wie BarriereFinder, um bis zu 40 % der WCAG-Kriterien sofort zu prüfen.
- Ergänzen Sie mit manuellen Tests (Screenreader, Tastatur, mobile Geräte).
- Regelmäßige Audits durchführen – Barrierefreiheit ist ein Prozess, kein einmaliges Projekt.
Fazit: Barrierefreiheit ist Pflicht und Chance zugleich
Eine barrierefreie Website sorgt für:
- Größere Reichweite & neue Kund:innen
- Bessere SEO-Sichtbarkeit bei Google
- Ein positives Image als inklusives Unternehmen
👉 Mit BarriereFinder prüfen Sie Ihre Website in wenigen Sekunden auf Barrierefreiheit, erhalten konkrete Fehlerhinweise und klare Handlungsempfehlungen.
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